Der Herr ist mein Hirte

Psalm 23.

Den kennen wir alle.
1 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.
3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines
Namens willen.

4 Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil,
denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt
mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.

6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre
zurück ins Haus des HERRN lebenslang.

Gerne wird er vorgelesen. Es wird viel darüber gepredigt und auch auf Beerdigungen zitiert.
Der Herr ist mein Hirte, mir (oder dem Verstorbenen) wird nichts mangeln.
Ich selbst habe diesen Psalm schon auf diese Art und Weise gebraucht.
Es ist auch nichts falsches daran. Es ist OK diesen Psalm so zu gebrauchen.
Dann aber immer unter der Perspektive, dass für jeden der wiedergeboren ist, und mit
Jesus gelebt hat, nach seinem Ableben dieser Vers mit Sicherheit gilt.
Wer bei Jesus ankommt, der hat das Ziel erreicht, er ist an der Quelle angekommen
der wird niemals mehr an irgend einem Mangel leiden.
Sei es Physischer körperlicher Mangel, Seelischer emotionaler Mangel, oder geistlicher
Mangel. Bei Jesus hat jeder, in jeder Beziehung ausgesorgt. Wer bei Jesus ist, für den gibt es keinen
Mangel mehr.
Die Bibel beschreibt das im Buch der Offenbarung wunderschön.(Offenbarung Kapitel 21)

Jesus selbst bezeichnet sich als den guten Hirten.
Joh 10,11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe
Er hat bereits sein Leben gelassen für die Schafe denn er ist doch ein guter
Hirte. Die Gemeinde, die, die Jesus nachfolgen werden als seine Schafe oder als Schafherde
in seinem Sinn bezeichnet. Jesus sagt: Die, die mir nachfolgen, das sind alles meine Schafe.

Nun schauen wir uns die Schafherde (die Gemeinde) einmal näher an.
Da gibt es Christen (Schafe) mit Krebsgeschwüren, abgerissenen Ohren, blinde und taube
Schafe, Arthritis Schafe, Schafe die humpeln und Hinken, Schafe übersät mit Pflastern und
Verbänden und vorneweg geht der gute Hirte von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Wenn ich in die Gemeinden schaue, dann sehe ich genau dieses Bild.
Die meisten Christen leiden unter Krankheiten und Gebrechen.
Einige können schlecht hören oder sind taub, die Anderen sind blind, einige haben Arthritis,
sie hinken so vor sich hin, andere leiden unter Aids, andere haben Probleme mit den
Bandscheiben und laufen schon ganz krumm.
Doch ist Jesus auch für unsere Krankheiten gestorben.
Gott will unser Bestes. Er will, dass jeder seiner Schafe Heil und gesund ist.
(Siehe auch: Können wir Heilung von Gott erwarten?)
Mt 9,36
Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie
erschöpft und verschmachtet
waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Wir wollen nicht in diesem Zustand als Gemeinde und Christen bleiben.
Jesus hat sich das so nicht gedacht. Sein Wille ist: „Heilung für uns, heute und schon hier.“
Für uns Christen gelten doch auch folgende Verse.
Joh. 17, 20-23
20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr
Wort an mich glauben,

21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch
sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.
22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben,
daß sie eins seien, wie wir eins sind

23 – ich in ihnen und du in mir – daß sie in eins vollendet seien,
damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast,
wie du mich geliebt hast.

Kein Mensch möchte die, die er liebt, krank und gebrechlich sehen.
Gott unser liebender Vater ebenfalls nicht.
Heil sein, an Geist, Seele und Leib ist Gottes Wille.