Grosser Glaube kleiner Glaube

Großer Glaube, kleiner Glaube.

Uns wurde gelehrt, dass: je größer der Glaube, je mehr kann ich von Gott bekommen.
Wir brauchen mehr / größeren Glauben damit Gott sich bewegt und wir mehr von ihm bekommen.
Ist das wirklich so?
Gott hat uns durch Jesus Christus, sein Sterben und auferstehen, bereits alles zur Verfügung
gestellt was wir jemals brauchen werden. Jesus rief am Kreuz: „Es ist vollbracht.“
Wir können nun das, und nur das durch Glauben von Gott erhalten, was uns durch Jesus bereits zur Verfügung gestellt wurde.


Gottes starken Arm bewegen.
Wir können und brauchen nicht durch mehr Glauben „Gottes Arm verbiegen“ damit er das tut,
worum wir ihn bitten.
Alle Christen haben den gleichen kostbaren Glauben empfangen.
Es gibt keinen Unterschied im Maß des Glaubens.
Die Jünger haben Jesus einmal gebeten ihren Glauben zu vermehren.
Luk. 17,5-6
5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Mehre uns den Glauben!

Die Bitte: Herr, vermehre unseren Glauben beantwortet der Herr Jesus mit dem
Hinweis auf „den Senfkornglauben“ der ausreichend ist um Berge zu versetzen.

6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu
diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer!
Und er würde euch gehorchen.

Es geht also nicht darum einen „großen Glauben“ zu haben.
Gott teilt jedem DAS Maß des Glaubens zu.
Röm. 12,3
3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist,

nicht höher <von sich> zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf
bedacht zu sein, dass er besonnen sei,
wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
Hier steht nichts von unterschiedlichen Maßeinheiten
Wir haben alle diesen gleichen Glauben von Gott empfangen weil Jesus unsere Gerechtigkeit
geworden ist.
Niemand ist mehr errettet als ein Anderer. Niemand soll mehr von sich halten und sich über seinen Nächsten stellen und verächtlich auf ihn heruntersehen, denn Gott hat jedem von uns das gleiche Maß des Glaubens zugeteilt.
Niemand von uns ist auch gerechter als sein Nachbar.
Wir profitieren alle von der gleichen Gerechtigkeit die Jesus durch sein Leiden und Sterben für uns bei Gott erworben hat.

Gerechtigkeit aus Glauben
Röm. 3,21-24

21 Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch
das Gesetz und die Propheten:

22 Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben.
Denn es ist kein Unterschied,

23 denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes
24 und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung,
die in Christus Jesus ist.

Wir haben den gleichen Glauben wie Petrus.
Du hast den gleichen Glauben wie Petrus ihn auch hatte.

Was unterscheidet uns vielleicht doch von einem „Glaubenshelden“ wie z.B. Paulus einer war?
Die Erneuerung deines Sinnes durch das Wort Gottes.
Dann kannst du durch deinen Glauben nehmen, was der Herr dir bereits zur Verfügung gestellt hat.


Einer der Schlüssel scheint uns zu sein, dass das Wort Gottes wie ein Spiegel ist.

Beispiel: du hast noch nie dein eigenes Gesicht gesehen.
Du musst dem glauben was du im Spiegel siehst. (konvex oder konkav?)
Das Wort Gottes ist wie ein Spiegel. Ich kann / muss glauben was ich darin sehe und darin steht.
1.Kor. 13,12
12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu
Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich
erkannt worden bin.