Heilung im Evangelium nach Markus
Mark. 2, 5-12
5 Und als Jesus ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten: Kind, deine Sünden sind vergeben.
6 Es saßen dort aber einige von den Schriftgelehrten und überlegten in ihren Herzen:
7 Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer einem, Gott?
8 Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, daß sie so bei sich überlegten, und spricht zu ihnen:
„Was überlegt ihr dies in euren Herzen?
9 Was ist leichter? Zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen:
Steh auf und nimm dein Bett auf und geh umher?“
Selbstverständlich ist es leichter zu sagen:“deine Sünden sind dir vergeben.“
Das kann man in unserer Realität nicht überprüfen.
Aber zu sagen: „steh auf, nimm dein Bett und geh umher“, und es funktioniert,
das übersteigt menschliche Möglichkeiten.
Der Herr Jesus beweist den Anwesenden damit, er ist Gott.
Mark. 5, 21 – 43
22 Und es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jaïrus, und als er ihn sieht, fällt er ihm
zu Füßen
23 und bittet ihn sehr und sagt: Mein Töchterchen liegt in den letzten Zügen. Komm, und lege ihr die
Hände auf, damit sie gerettet wird und lebt!
24 Und er ging mit ihm, und eine große Volksmenge folgte ihm, und sie drängten ihn.
25 Und <es war> eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluß behaftet war
26 und vieles erlitten hatte von vielen Ärzten und alle ihre Habe aufgewendet und keinen Nutzen
davon gehabt hatte; es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden.
27 Als sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Volksmenge von hinten und rührte sein Gewand an;
28 denn sie sagte: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, werde ich geheilt (SOZO)werden.
29 Und sogleich vertrocknete die Quelle ihres Blutes, und sie merkte am Leib, daß sie von der Plage
geheilt war.
30 Und sogleich erkannte Jesus in sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war,
wandte sich um in der Volksmenge und sprach: Wer hat mein Gewand angerührt?
31 Und seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst, dass die Volksmenge dich drängt, und du sprichst:
Wer hat mich angerührt?
32 Und er blickte umher, um die zu sehen, die dies getan hatte.
33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, da sie wusste, was ihr geschehen war, kam und fiel
vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.
34 Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden und sei gesund
von deiner Plage!
Weiter mit V. 42.
42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie
erstaunten sogleich mit großem Erstaunen.
43 Und er gebot ihnen dringend, daß niemand dies erfahren solle, und er sagte, man solle ihr zu
essen geben.
Mark. 6,6
6 Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er zog durch die Dörfer ringsum und lehrte.
Selbst Jesus konnte hier nicht heilen.
Unglaube blockiert die Macht und Heilungskraft Gottes, (Jakobus 1,6)
Mark. 6,13
13 und sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Schwache mit Öl und heilten sie.
Mark. 6,56
56 Und wo auch immer er in Dörfer oder Städte oder in Gehöfte hineinging, legten sie die Kranken
auf den Marktplätzen hin und baten ihn, daß sie nur die Quaste seines Gewandes anrühren
dürften; und alle, die ihn anrührten, wurden geheilt (SOZO).
Mark. 9,20
20 Und sie brachten ihn zu ihm. Und als der Geist ihn sah, zerrte er ihn sogleich; und er fiel zur
Erde, wälzte sich und schäumte.
Die Jünger waren erfahren im heilen von Krankheiten und im austreiben von Dämonen.
Der Unglaube der Jünger entstand, als sie den Dämon austreiben wollten, der sich aber manifestierte
und nicht sofort das gewünschte Ergebnis zu sehen war. Die umstehenden Leute beeinflussten den
Glauben der Jünger so dass Unglaube den Erfolg verhinderte.
Mark. 9,23-24
23 Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.
24 Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!
Mark. 11,22-25
22 Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins
Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt,
dem wird es werden.
24 Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt,
und es wird euch werden.
25 Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.
Jesus sagte nicht:“sprich zu Gott über den Berg“, sondern „sprich zum Berg über Gott“
Egal, was die Berge sind, die sich im Leben vor uns auftürmen, Krankheit, finanzielle Not, Probleme
im Beruf usw., wir sprechen zu dem Problem, dass es sich im Namen Jesus verflüchtigen muss.
(lies auch: Wie bete ich für Kranke)
Mark. 16, 17-20
17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen
austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden,
18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht
schaden; Schwachen (Kranken) werden sie die Hände auflegen, und sie werden
sich wohl befinden.
19 Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und
setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die
darauf folgenden Zeichen bestätigte.
Einiges in diesen Versen erfordert unsere besondere Aufmerksamkeit.
Als erstes verheißt Jesus uns hier Zeichen, die uns automatisch folgen werden.
Diese Zeichen sind: Austreibung von Dämonen, reden in neuen Sprachen (1. Kor. 12,10), Kranke
werden sich wohl befinden. (gesund werden). Eine Bedingung wird hier vorausgesetzt.
Die Zeichen werden denen folgen, die glauben.
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